EXPO REAL 2026 · GEMEINSAMER AUFTRITT

Entwicklung trifft
Architektur.

Ein urbanes Quartier entsteht dann überzeugend, wenn Projektentwicklung, Planung und Realisierung früh zusammenspielen. Das Sander-Eck in Würzburg zeigt, wie diese Zusammenarbeit konkret aussieht.

WÜRZBURG · SANDERAU URBANES QUARTIER CA. 13.000 M² BGF
DAS PROJEKT

Sander-Eck.
Ein Stück Stadt,
neu gedacht.

Mitten in der Würzburger Sanderau entsteht an der Randersackerer Straße ein gemischt genutztes Quartier mit Wohnen, Gewerbe und sozialer Infrastruktur.

Auf zwei Grundstücken entwickeln sich zwei Neubauten mit 72 Wohnungen und sechs gewerblich genutzten Einheiten. Gastronomie, Bäckerei, Kita, Praxis- und Büroflächen ergänzen das Wohnangebot. Der denkmalgeschützte Gartenpavillon von Balthasar Neumann bleibt Teil des Ensembles und wird in die Entwicklung integriert.

PROJEKT IN ZAHLEN
72Wohnungen
6Gewerbeeinheiten
1Kita
1Einzeldenkmal
22geförderte Wohnungen
2025Baubeginn
≈13.000m² Brutto-Grundfläche
1Mobilitätskonzept
KfW 55Gebäudestandard Hülle
2027geplante Fertigstellung
GEMEINSAME HALTUNG

PROJEKTENTWICKLUNG × ARCHITEKTUR

Gemeinsam vom Potenzial
zur gebauten Realität.

01

dk real estate

Projektentwicklung, Projektleitung, Projektsteuerung und Quartiersentwicklung – mit Blick auf Prozess, Wirtschaftlichkeit und Umsetzung.

dk-realestate.de ↗
02

ENDERSWEISSBANGERT

Architektur und Stadtplanung – vom städtebaulichen Konzept bis zur Ausführungsplanung mit Fokus auf Identität, Nutzung und räumliche Qualität.

endersweissbangert.de ↗
Grundstück & IdeeStädtebauPlanungsrechtArchitekturRealisierung
PROJEKTVERLAUF

Von der Idee
zur Realisierung.

24 Monate von der ersten Idee bis zum Baubeginninklusive B-Plan-Verfahren

Projektentwicklung, Planung, Genehmigung und Realisierung greifen beim Sander-Eck eng ineinander. Der Zeitstrahl zeigt die entscheidenden Schritte von 2023 bis zur geplanten Fertigstellung 2027.

Projektstart

Start der Projektentwicklung, Planung und Erarbeitung des städtebaulichen Konzepts.

Gestaltungskommission

Meilenstein: Zustimmung der Gestaltungskommission Würzburg.

Abbruch

Abbruch der Bestandsgebäude und Freimachung des Baufelds.

Baugenehmigung

Genehmigung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans und des Bauantrags.

Fertigstellung

Geplante Fertigstellung des Projekts.

05/2023 – 04/2024Architektur + StädtebauParallele Planung von Bauantrag und vorhabenbezogenem Bebauungsplan
07–10 / 2024Leistungsbeschreibung + VergabeFunktionale Leistungsbeschreibung und Vergabe der Bauleistungen
01 / 2025 – 02 / 2027BauphaseBaubeginn und Realisierung bis zur geplanten Fertigstellung

DIE IDEE HINTER DEM SANDER-ECK

Körnung nach außen.
Höfe nach innen.

Das Sander-Eck ist mehr als ein Gebäude. Der Entwurf verbindet die Maßstäblichkeit der Sanderau mit einer neuen Grundrissidee für das Wohnen an vielbefahrenen Straßen.

ENTWURFSIDEE

Die Körnung der Sanderau
wird zum Maßstab.

Die architektonische Idee nimmt die Körnung des angrenzenden Viertels Sanderau auf. Der große Gebäudekomplex wird nach außen in einzelne, ablesbare Häuser gegliedert. Für jeden Gebäudeabschnitt wurde die Fassade neu gedacht – so entsteht nicht der Eindruck eines Blocks, sondern eines differenzierten städtischen Ensembles.

Städtischer Kontext

Städtischer Kontext

Einbindung in das Quartier

→
Körnung und Aufteilung

Körnung + Aufteilung

Gebäudekomplex in einzelne Häuser

→
Modellierung

Modellierung

Differenzierte Fassaden und Adressen

01

Vom städtischen Kontext zur Körnung.

Die Maßstäblichkeit der Sanderau wird aufgenommen und der große Baukörper in ablesbare Häuser gegliedert.

02

Ein Ensemble. Viele Häuser. Eigene Gesichter.

Höhe, Form und Fassadenrhythmus reagieren auf die Nachbarschaft. Jeder Gebäudeabschnitt wird eigenständig ablesbar.

03

Stadtbaustein mit Nutzungsmischung.

Wohnen, Kita, Gewerbe, Freiräume und Mobilität werden zu einem zusammenhängenden Quartier verknüpft.

WOHNEN AN SCHALLBELASTETEN STRASSEN

DAS NEUE HOFHAUS

Ein Hofhaus für die laute Stadt.

Das Sander-Eck entwickelt einen neuen Grundrisstypus für das Wohnen an stark frequentierten und lärmbelasteten Straßen.

Der entscheidende Entwurfsansatz besteht darin, dass sich die Hauptnutzräume bewusst zur Straße orientieren. Damit können die städtebaulich attraktiven Fassadenseiten genutzt werden, ohne dass die natürliche Belüftung der Räume unmittelbar über die lärmbelastete Straßenseite erfolgen muss.

Der Clou sind die innenliegenden Luft- und Lichthöfe.

Über diese Höfe werden die zur Straße orientierten Hauptnutzräume natürlich belichtet und insbesondere belüftet, während die Fenster zur Straße unabhängig davon ausgebildet werden können. Die Höfe werden damit zu einem funktionalen Bestandteil des Grundrisses und ermöglichen eine neue Organisation der Wohnungen.

Gesamtgrundriss mit Luft- und Lichthöfen, Varianten V1 bis V3 und Schemaschnitt

So entsteht ein übertragbarer Gebäudetypus für lärmbelastete innerstädtische Standorte: Das „neue Hofhaus“ eröffnet neue Möglichkeiten, Wohnungen und Hauptnutzräume auch dort zu entwickeln, wo eine klassische Grundrissorganisation aufgrund hoher Verkehrs- und Schallbelastungen an ihre Grenzen stößt.

Hauptnutzräume zur Stadt.
Belüftung über den Hof.

Eine neue Grundrissidee für das Wohnen an vielbefahrenen Straßen.

Fassadenansicht des Sander-Eck
FASSADENENTWICKLUNG

Ein Ensemble.
Viele Häuser.
Eigene Gesichter.

AKTUELLER BAUSTAND

Die Fassaden
nehmen Gestalt an.

Entlang der Randersackerer Straße wird die Gliederung des Quartiers bereits deutlich ablesbar: unterschiedliche Fassaden, Materialien und Baukörper übersetzen den großen Gebäudekomplex in die Körnung der Sanderau.

Aktueller Baustand des Sander-Eck entlang der Randersackerer Straße
Randersackerer StraßeAktueller Baustand des zusammenhängenden Quartiers entlang der Straße.
Aktueller Baustand mit gegliederten Straßenfassaden des Sander-Eck
Gliederung der StraßenfassadeDie unterschiedlichen Baukörper und Fassadenabschnitte werden im gebauten Zustand deutlich ablesbar.
Klinkerfassade des Sander-Eck im aktuellen Baustand
KlinkerfassadeMaterialität, Öffnungen und Dachform prägen den eigenständigen Hauscharakter innerhalb des Ensembles.

Über Projekte sprechen.
Partnerschaften entwickeln.

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